Aug
30
2010
0

aus dem koma erwacht

man mag es kaum für möglich halten, aber mich gibt es dann doch noch. … euch vereinzelten besuchern und -innen, die ihr mir die die treue gehalten habt (auch wenn ihr kaum noch zu hoffen wagtet), möchte ich an diese stelle danken. danke für die schöne zeit.
das ist aber jetzt kein abschied auf raten, im gegenteil; derzeit leite ich alles in die wege, um von hier umzuziehen. bald gibt es wieder eine neue domain, ein neues theme und sowieso ganz viele neuigkeiten. das alte - die guten und schlechten alten texte - bleibt natürlich erhalten, ich packe alles in wohlbeschriftete kisten, damit auch nichts verloren geht, und wenn es dann soweit ist, bekommt ihr meine neue anschrift. ;-)
am schnellsten werdet ihr sie bei twitter erfahren, verfolgt mich einfach: @pillenknick. … ansonsten: schauen wir mal. wird zeit, dass ich wieder ein wenig lauter meinen senf dazu gebe. guten appetit und bis bald!

Written by pillenknick in: [gəˈlaːbɐ], pro-fanum | Schlagworte:
Jan
26
2010
3

Sprengt die Banken!

Ein Rant in verschachteltesten Bandwurmsätzen.

Samma, issat gerecht? Warum bin ich eigentlich nicht eingeschriebene Studentin geblieben und mache jetzt eine Ausbildung? Ach, ich erinner’ mich: Mir war mein Leben zu leicht und locker-flockig. Aber am besten von vorn.

Frau ist ja durchaus technikaffin. Sie hatte eine gewisse Abneigung gegen Produkte aus dem Hause Apple und eine extreme Sympathie für Betriebssysteme aus dem Hause Linux und sowieso offene Dateiformate und so’n Gedöns. Nun will sie sich aber doch ein MacBook Pro holen, weil sie derzeit nicht einmal ansatzweise die Muße und die Nerven hat, sich ihr Rechnerchen betriebsfähig zu konfigurieren und auch nur eine Minute Zeit darin zu investieren, dass sie all’ ihren digitalen Kram einwandfrei und ohne den Hauch von Zicken nutzen und bedienen kann - ich sag’ nur: Adressbücher, Mails und Termine synchron von mehreren Rechnern nutzen und das unter erschwerten Bedingungen, weil auf einem Rechner eh’ Windoof installiert ist; und da ist es derzeit einfach nur höchst unpraktisch, wenn sie sich dann noch im Terminal (also auf der Konsole, tief im Programmcode verstrickt … sowas Tolles hat Windows nicht einmal!) um Kompatibilitätsprobleme kümmern muss. Ganz ehrlich: so sehr ich an Clark Nova hänge und so sehr ich das kleine Kistchen mag, weil es eben unter Jolicloud läuft (was nichts weiteres als ein ganz speziell angepasster und tollerer Ubuntu Netbook Remix ist) - derzeit kotzt es mich ein wenig an, dass es nicht meine Erwartungen (die sich gewandelt haben) an einen im Alltagsgebrauch hauptsächlich genutzten Rechner erfüllt. Für Reisen ist das Schätzchen fast schon ideal: lange Akkulaufzeit, geringes Gewicht und auch vom Format ungemein handlich und schick - aber ich habe derzeit andere Ansprüche, weil ich eben nicht dauerhaft auf Reisen bin.
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Dez
21
2009
1

Immer noch nicht twittersüchtig

Ich hatte ja neulich bekundet, dass ich nicht twittersüchtig sei, bloß um einen tollen Wandkalender - bzw. drei, so stand es im Druckerei Blog - zu erhalten und dann, nach dem 8. Dezember, als alle Wettbewerbstore geschlossen waren, schaute ich mal wieder dort vorbei und erfuhr, dass ich mich jetzt auch noch selbst melden sollte, um die Kalender zu bekommen. Aber was tut man nicht alles für einen tollen Kalender?

Ich meldete mich also und bestellte dann über den dortigen Shop die drei Kalender für lau. Am Samstag kam dann endlich die heiß ersehnte Post an und statt irgendwie eines handlichen Röllchens oder so steht da ne riesige Toblerone vor mir, nen knappen Meter hoch und knapp drei Kilo schwer. “Die Blogger dürfen sich dabei noch auf ein besonderes Geschenk freuen”, hatte es geheißen und das fand ich dann auch: zehn scheckkartengroße Jahreskalender mit Twittermotiv und - sehr treffend - dem Fail Whale darauf.

Warum treffend? Weil ich statt der versprochenen drei Wandkalender ganze zwölf Exemplare bekam! Wenn das mal nicht ein unternehmerischer Fail ist, dann weiß ich auch nicht … bei 630 Bloggern mal eben 630×12 statt 630×3 … sind ja nur 5670 Exemplare mehr. Kost ja nix. Mal gucken, ob da noch ne Rechnung kommt. Wenn ja, dann wird reklamiert.

PS: Anscheinend bin ich nicht die einzige, die mit Kalendern überschwemmt wurde, sagen zumindest die ganzen Kommentare unter dem Artikel im Druckerei Blog - und electru verlost seine Kalender weiter und auch Low-Brainer mag nich nicht beklagen. Ich sag’ mal nix.

Written by pillenknick in: [gəˈlaːbɐ], pro-fanum | Schlagworte: , , , ,
Dez
20
2009
0

Danke für das Altpapier!

Hach, das macht ja so einen Spaß. Neulich schrieb Frau der städtischen Musikschule eine kurze Mail, weil meinereiner - lacht nicht, sonst singe ich! - Gesangsunterricht nehmen will.

Sehr geehrte Frau Begrüßungsfloskel,

sehr gerne nähme ich Gesangsunterricht, aber leider fehlen mir die nötigen Informationen, inweifern dies an der Musikschule möglich ist und zu welchen Konditionen. Da es mir aufgrund meiner Arbeitszeiten leider nicht möglich ist [und da schrieb ich noch "leider", ich glaube, nach dem folgenden Dilemma bin ich ganz froh darüber; Dogma] in der Musikschule anzurufen, bitte ich Sie darum, mir die nötigen Informationen per Mail mitzuteilen.

Bis dahin verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,
Dogma Pillenknick

Am nachfolgenden Tag bekam ich keine Antwort. Am darauffolgenden Tag auch nicht. Am Tag danach lag dann ein riesiger Brief von der Musikschule im Briefkasten. Kaum oben in meiner Wohn- und Schlafküche angekommen öffnete ich den Brief und fand - nichts. Kein Anschreiben. Was die wohl von mir wollen? Ich kippe den Brief aus und jede Menge Krams fällt mir entgegen, aber seht selbst.
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Nov
30
2009
2

Milchstraßengeschichten, perspektivisch.

unter der nächtenen Kathedrale
tanzt
das knochige Frauenzimmer mit dem Mädchen
Tango.
Median, freudenlos, starrt trübe
in den Tee, sieht Nachtmahrsfetzen
wabern, wo der ferne
Buttermond süßt.
Frau Sehnsucht greift
milde lächelnd seine
Hand, er schlürft und schlurft,
ein Xylophon
schlägt klappernd Takt und Melodie.

Aurora kommt
in ihrem zwitschernden Kleid und
sieht Frau Sehnsucht
plaudern, Paleiko erzählend
von neuen Traumesreisen.

Stein um Bein erwarte ich
vergebens den nächsten Schlag,
wie wohl mir ist,

Written by pillenknick in: [ˈlyːrɪk], fanum | Schlagworte: , , , , , ,

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