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	<description>dogmatisch und ...</description>
	<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 18:07:40 +0000</pubDate>
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		<title>aus dem koma erwacht</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 18:07:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[man mag es kaum für möglich halten, aber mich gibt es dann doch noch. … euch vereinzelten besuchern und -innen, die ihr mir die die treue gehalten habt (auch wenn ihr kaum noch zu hoffen wagtet), möchte ich an diese stelle danken. danke für die schöne zeit.
das ist aber jetzt kein abschied auf raten, im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>man mag es kaum für möglich halten, aber mich gibt es dann doch noch. … euch vereinzelten besuchern und -innen, die ihr mir die die treue gehalten habt (auch wenn ihr kaum noch zu hoffen wagtet), möchte ich an diese stelle danken. danke für die schöne zeit.<br />
das ist aber jetzt kein abschied auf raten, im gegenteil; derzeit leite ich alles in die wege, um von hier umzuziehen. bald gibt es wieder eine neue domain, ein neues theme und sowieso ganz viele neuigkeiten. das alte - die guten und schlechten alten texte - bleibt natürlich erhalten, ich packe alles in wohlbeschriftete kisten, damit auch nichts verloren geht, und wenn es dann soweit ist, bekommt ihr meine neue anschrift. <img src='http://www.dogma-pillenknick.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
am schnellsten werdet ihr sie bei twitter erfahren, verfolgt mich einfach: <a href="http://www.twitter.com/pillenknick">@pillenknick</a>. … ansonsten: schauen wir mal. wird zeit, dass ich wieder ein wenig lauter meinen senf dazu gebe. guten appetit und bis bald!</p>
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		<title>Sprengt die Banken!</title>
		<link>http://www.dogma-pillenknick.de/2010/01/26/sprengt-die-banken/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 21:01:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein Rant in verschachteltesten Bandwurmsätzen.
Samma, issat gerecht? Warum bin ich eigentlich nicht eingeschriebene Studentin geblieben und mache jetzt eine Ausbildung? Ach, ich erinner&#8217; mich: Mir war mein Leben zu leicht und locker-flockig. Aber am besten von vorn.
Frau ist ja durchaus technikaffin. Sie hatte eine gewisse Abneigung gegen Produkte aus dem Hause Apple und eine extreme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><i>Ein <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Rant" target="_blank">Rant</a> in verschachteltesten Bandwurmsätzen.</i></p>
<p>Samma, issat gerecht? Warum bin ich eigentlich nicht eingeschriebene Studentin geblieben und mache jetzt eine Ausbildung? Ach, ich erinner&#8217; mich: Mir war mein Leben zu leicht und locker-flockig. Aber am besten von vorn.</p>
<p>Frau ist ja durchaus technikaffin. Sie hatte eine gewisse Abneigung gegen Produkte aus dem Hause Apple und eine extreme Sympathie für Betriebssysteme aus dem Hause Linux und sowieso offene Dateiformate und so&#8217;n Gedöns. Nun will sie sich aber doch ein MacBook Pro holen, weil sie derzeit nicht einmal ansatzweise die Muße und die Nerven hat, sich ihr Rechnerchen betriebsfähig zu konfigurieren und auch nur eine Minute Zeit darin zu investieren, dass sie all&#8217; ihren digitalen Kram einwandfrei und ohne den Hauch von Zicken nutzen und bedienen kann - ich sag&#8217; nur: Adressbücher, Mails und Termine synchron von mehreren Rechnern nutzen und das unter erschwerten Bedingungen, weil auf einem Rechner eh&#8217; Windoof installiert ist; und da ist es derzeit einfach nur höchst unpraktisch, wenn sie sich dann noch im Terminal (also auf der Konsole, tief im Programmcode verstrickt &#8230; sowas Tolles hat Windows nicht einmal!) um Kompatibilitätsprobleme kümmern muss. Ganz ehrlich: so sehr ich an Clark Nova hänge und so sehr ich das kleine Kistchen mag, weil es eben unter Jolicloud läuft (was nichts weiteres als ein ganz speziell angepasster und tollerer Ubuntu Netbook Remix ist) - derzeit kotzt es mich ein wenig an, dass es nicht meine Erwartungen (die sich gewandelt haben) an einen im Alltagsgebrauch hauptsächlich genutzten Rechner erfüllt. Für Reisen ist das Schätzchen fast schon ideal: lange Akkulaufzeit, geringes Gewicht und auch vom Format ungemein handlich und schick - aber ich habe derzeit andere Ansprüche, weil ich eben nicht dauerhaft auf Reisen bin.<br />
<span id="more-971"></span><br />
Nu, gezz will Madame also, weil sie Windows sowieso aus Erfahrung beschissen findet (egal ob 3.11, 95, 98, 2000, XP, Vista oder 7) und sich eben mit den sonst so hingenommenen Linux-Macken (die aber hauptsächlich daran liegen, dass dem Otto-Normal-Entwickler von Hard- und Software eine für andere transparente - und somit kostenlos kopierbare - Struktur ein Gräuel ist und sie um alle Entwicklungen, die dann irgendwo Quasi-Standard werden, ein großes Geheimnis machen &#8230; Chapeau allen Entwicklern, die es sich zum Beispiel zur Aufgabe gemacht haben, die geheimen Grafiktreiber und Dateiformate [wie zum Beispiel .doc und so] in mühsamer Kleinarbeit ohne Vorlage nachzubauen, um auch mit Linux Rechner nutzen zu können! Was sie geleistet haben, ist echt beachtlich und stimmt mich, die ich sonst so Wert auch auf eine tolle Optik lege, milde, wenn manche Programme mal nicht so toll aussehen und Ubuntu mal wieder eine neue Version auflegt [alle sechs Monate!], die irgendwie wie von Gestern aussieht) derzeit nicht auseinandersetzen kann, obwohl sie es müsste, sich ein MacBook Pro kaufen, obgleich Apple wohl von den drei großen &#8220;Herstellern&#8221; (&#8221;Linux&#8221; ist ja kein Hersteller, sondern nur ein Oberbegriff für verdammt viele Betriebssysteme) derjenige ist, der seine Nutzer am ehesten knechtet und ihnen sein Weltbild aufzwingt. Allein, dass ich, um einen iPod (der letztlich in seiner ursprünglichen Version auch nicht mehr als ein MP3-Player ist, der um ein paar nette Features erweitert wurde - wofür man direkt einen neuen Anschluss erfinden musste, bloß damit die alten, schon vorhandenen Kabel und Adapter nichts mehr taugten, weshalb man dann neue Adapter beim Erfinder des Anschlusses kaufen musste, cleverer Schachzug!) nutzen zu können, eine spezielle Software und ein spezielles Dateiformat brauche und ich schon daran scheitern würde, wenn ich den iPod von einem Windows-Rechner mit dem gleichen Programm nun auch noch befüllen wollte, wäre für mich der erste Grund zu sagen &#8220;Nä, was von Apple kommt mir nicht ins Haus!&#8221; - und so könnte ich lange fortfahren, wenn derzeit nicht Ausnahmezustand wäre.<br />
Schaut euch nur mal ne neue Mac-Tastatur an: das &#8220;@&#8221; liegt auf dem &#8220;L&#8221;, was für eine Scheiße ist denn das? &#8230; Hey, wir vertauschen lustig ein paar Tasten und Buttons und zwingen unsere Kunden, ihre Gewohnheiten aufzugeben bzw. zu ändern, weil wir so toll alternativ sind, und sie werden uns später dafür lieben! Das Schlimme ist: Es hat geklappt. &#8230; However: Ich werde Apple wohl immer für seine masterhaften Anwandlungen hassen und die Linuxe für ihr Streiten um Kompatibilität lieben - aber derzeit habe ich nicht die Kraft und Kenntnis, den mühsamen, aber idealistischerweise besseren Weg zu gehen. &#8230; Damit ginge dann eine immerhin zwei Jahre lange Ära zu Ende, in der ich für nichts meine Ubuntus eingetauscht hätte, selbst wenn ich für manche Programme eben doch immer noch Windows brauchte. Nu. Die Trauer ist groß, aber leider nicht zu vermeiden.</p>
<p>Wie auch immer! Ich wollte mir ja dann ein MacBook Pro holen - und sagense mir im Laden: Ja, nee, Ratenzahlung is&#8217; nich. Wärst du Studentin, kein Problem, aber als Azubine, nö. Du kannst ruhig auf Kosten des Staates leben, das ist uns immer noch lieber als wenn du dafür arbeiten gehst. Ist das gerecht?<br />
&#8230; ich muss gezz mal ein wenig unsachlich werden &#8230; ich hab&#8217; nichts gegen euch Studenten, wirklich nicht, aber &#8230;<br />
Ist das gerecht, wenn Leuten, die hart für ihr mickriges Einkommen arbeiten und den Rest ihrer kümmerlichen Freizeit damit verbringen, ihre sozialen Kontakte und Aktivitäten oder Gespräche mit Freunden auf ein schaffbares Maximum zu reduzieren, nicht darin unterstützt werden, etwas teurere Anschaffungen zu tätigen, wohingehen manchen Studenten vom Staat das Geld in den Arsch geblasen wird und sie dafür auch noch belohnt werden, dass kein eigenes Einkommen verdienen müssen, indem sie dann einen Kredit in Anspruch nehmen können, der Azubis verwehrt wird?<br />
Ich weiß, ihr könnt&#8217; nix dafür - aber dafür habe ich neulich einen schönen Satz gelesen, den ich nur noch sinngemäß zusammenbekomme, stand irgendwo auf den Seiten der Süddeutschen: Wo es keine Revolutionen von unten gab, schlagen die Leute in ihrem Frust auf die, denen es noch schlechter geht. Seid also froh, dass ich nur euch, ist immerhin ein bisschen alternativ, mal so &#8220;nach oben&#8221; zu keilen. Macht euch keine Sorgen, im Zweifel hetzt der Mob immer noch gegen Migranten und Arbeitslose - und für gewöhnlich lässt er sich auch anstacheln.</p>
<p>Ganz ehrlich: In Momenten wie diesen könnte ich allein mit meiner Wut Banken sprengen - wenn Wut ein anerkannter Sprengstoff wäre. Und in Momenten wie diesen habe ich absolut kein Verständnis für ein gebührenfreies Hochschulstudium. &#8230; Außerdem: wäre es für die Kreditinstitute nicht eh besser, je höher die Studiengebühren sind? Wäre es nicht auch gaaanz toll, wenn es keine Förderung vom Staat gäbe, sondern nur Kredite aus der Privatwirtschaft? Was das für Umsätze wären &#8230; wenn die Leute dann noch studierten (ich wusste doch, dass da irgendwo ein Haken ist).</p>
<p>Naja. Also mit dem MacBook &#8230; da reden wir nächstes Jahr nochmal drüber. Vorher ist das nicht drin. &#8230; Bis dahin hab&#8217; ich aber noch einen Termin mit der Bank.</p>
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		<title>Immer noch nicht twittersüchtig</title>
		<link>http://www.dogma-pillenknick.de/2009/12/21/immer-noch-nicht-twittersuchtig/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 14:40:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pillenknick</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Ich hatte ja neulich bekundet, dass ich nicht twittersüchtig sei, bloß um einen tollen Wandkalender - bzw. drei, so stand es im Druckerei Blog - zu erhalten und dann, nach dem 8. Dezember, als alle Wettbewerbstore geschlossen waren, schaute ich mal wieder dort vorbei und erfuhr, dass ich mich jetzt auch noch selbst melden sollte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte ja <a href="http://www.dogma-pillenknick.de/2009/11/25/nahahahaiiiin/" target="_blank">neulich</a> bekundet, dass ich nicht twittersüchtig sei, bloß um einen tollen Wandkalender - bzw. drei, so stand es im <a href="http://blog.druckerei.de/zwitschern-fuer-den-wandkalender-2010/" target="_blank">Druckerei Blog</a> - zu erhalten und dann, nach dem 8. Dezember, als alle Wettbewerbstore geschlossen waren, schaute ich mal wieder dort vorbei und erfuhr, dass ich mich jetzt auch noch <a href="http://www.dogma-pillenknick.de/2009/11/25/nahahahaiiiin/" target="_blank">selbst melden</a> sollte, um die Kalender zu bekommen. Aber was tut man nicht alles für einen tollen Kalender?</p>
<p>Ich meldete mich also und bestellte dann über den dortigen Shop die drei Kalender für lau. Am Samstag kam dann endlich die heiß ersehnte Post an und statt irgendwie eines handlichen Röllchens oder so steht da ne riesige Toblerone vor mir, nen knappen Meter hoch und knapp drei Kilo schwer. &#8220;Die Blogger dürfen sich dabei noch auf ein besonderes Geschenk freuen&#8221;, hatte es geheißen und das fand ich dann auch: zehn scheckkartengroße Jahreskalender mit Twittermotiv und - sehr treffend - dem Fail Whale darauf.</p>
<p>Warum treffend? Weil ich statt der versprochenen drei Wandkalender ganze zwölf Exemplare bekam! Wenn das mal nicht ein unternehmerischer Fail ist, dann weiß ich auch nicht &#8230; bei 630 Bloggern mal eben 630&#215;12 statt 630&#215;3 &#8230; sind ja nur 5670 Exemplare mehr. Kost ja nix. Mal gucken, ob da noch ne Rechnung kommt. Wenn ja, dann wird reklamiert.</p>
<p>PS: Anscheinend bin ich nicht die einzige, die mit Kalendern überschwemmt wurde, sagen zumindest die ganzen Kommentare unter dem Artikel im Druckerei Blog - und <a href="http://www.electru.de/2009-12-14/druckerei-de-twitter-wandkalender-2010/" target="_blank">electru</a> verlost seine Kalender weiter und auch <a href="http://low-brainer.blogspot.com/2009/12/twitter-wandkalender-die-lieferung-ist.html" target="_blank">Low-Brainer</a> mag nich nicht beklagen. Ich sag&#8217; mal nix.</p>
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		<title>Danke für das Altpapier!</title>
		<link>http://www.dogma-pillenknick.de/2009/12/20/danke-fur-das-altpapier/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Dec 2009 23:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pillenknick</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Hach, das macht ja so einen Spaß. Neulich schrieb Frau der städtischen Musikschule eine kurze Mail, weil meinereiner - lacht nicht, sonst singe ich! - Gesangsunterricht nehmen will.

Sehr geehrte Frau Begrüßungsfloskel,
sehr gerne nähme ich Gesangsunterricht, aber leider fehlen mir die nötigen Informationen, inweifern dies an der Musikschule möglich ist und zu welchen Konditionen. Da es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hach, das macht ja so einen Spaß. Neulich schrieb Frau der städtischen Musikschule eine kurze Mail, weil meinereiner - lacht nicht, sonst singe ich! - Gesangsunterricht nehmen will.</p>
<blockquote><p>
Sehr geehrte Frau Begrüßungsfloskel,</p>
<p>sehr gerne nähme ich Gesangsunterricht, aber leider fehlen mir die nötigen Informationen, inweifern dies an der Musikschule möglich ist und zu welchen Konditionen. Da es mir aufgrund meiner Arbeitszeiten leider nicht möglich ist [und da schrieb ich noch "leider", ich glaube, nach dem folgenden Dilemma bin ich ganz froh darüber; Dogma] in der Musikschule anzurufen, bitte ich Sie darum, mir die nötigen Informationen per Mail mitzuteilen.</p>
<p>Bis dahin verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,<br />
Dogma Pillenknick
</p></blockquote>
<p>Am nachfolgenden Tag bekam ich keine Antwort. Am darauffolgenden Tag auch nicht. Am Tag danach lag dann ein riesiger Brief von der Musikschule im Briefkasten. Kaum oben in meiner Wohn- und Schlafküche angekommen öffnete ich den Brief und fand - nichts. Kein Anschreiben. Was die wohl von mir wollen? Ich kippe den Brief aus und jede Menge Krams fällt mir entgegen, aber seht selbst.<br />
<span id="more-958"></span><br />
<img src="http://farm5.static.flickr.com/4003/4198002547_39ae275d3f_o.jpg" alt="Papierkram" title="Papierkram" width="375" height="500" class="alignnone size-full wp-image-960" /><br />
<span style="font-size:0.8em">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/dogma_p/4198002547/" target="_blank">dogma_85p</a> - Flickr | CC-BY</span></p>
<p>En detail war dies der Kram:</p>
<ul>
<li>Musikschulmagazin musix, Ausgabe 1, September 2007</li>
<li>Musikschulmagazin musix, Ausgabe 2, Juni 2008</li>
<li>Anmeldeformular</li>
<li>Zettel &#8220;Unterrichtsangebote der musikalischen Grundstufe&#8221; mit Angeboten für Kinder bis zu sieben Jahre</li>
<li>Flyer &#8220;Für die Kleinsten&#8221; (die ich ja am liebste habe, wenn sie außen schön knusprig und gut gewürzt sind)</li>
<li>Flyer &#8220;Entgeltordnung&#8221;</li>
<li>ein Zettel mit Namen, Telefonnummern, Mailadressen der Fachbereichsleiter und einigen weiteren Raum- und sonstigen Nummern</li>
<li>und ein Flyer für eine Theateraufführung am 8. November 2009</li>
<p>.</ul>
<p>In Anbetracht dieser schönen Auslage kam ich nicht umhin, den Damen und Herren der Musikschule einen netten Brief (wie du mir, so ich dir!) zu schreiben, den ich euch nicht vorenthalten will.</p>
<blockquote><p>
Betr.: Rücksendung ihrer Unterlagen</p>
<p>Sehr geehrter Damen und Herren,</p>
<p>am 15. Dezember 2009 schrieb ich Frau Begrüßungsfloskel, deren Mailadresse auf der städtischen Internetseite als Ansprechpartnerin im Sekretariat der Musikschule aufgeführt wurde, eine Mail, in der ich darum bat, Informationen bezüglich der Möglichkeit Gesangsunterricht zu nehmen zu erhalten. Weiters bat ich darum, eine Antwort per E-Mail zu erhalten, da es mir aufgrund meiner Arbeitszeiten nicht möglich sei, in der Musikschule anzurufen. Als ich am 17. Dezember einen Brief der Musikschule erhielt, war ich somit sehr überrascht.</p>
<p>Zunächst fragte ich mich, warum ich einen Brief erhielte. Das nicht vorhandene Anschreiben gab darüber erwartungsgemäß keine Auskunft. Als mir das schlecht kopierte Anmeldeformular mit dem Versatz nach rechts ins Auge fiel, zog ich den Schluss, dass dies Ihre Antwort auf meine Mail sein musste. Leider gaben mir weder Ausgabe 1 noch Ausgabe 2 des Musikschulmagazin musix augenscheinlich Auskunft über meine gewünschten Informationen, noch wollte ich zwei Magazine lesen, die ich aufgrund ihres Erscheinungsdatums eher im Musikschularchiv vermutet hätte. Ebensowenig Informationen fanden sich im Papier über „Unterrichtsangebote der musikalischen Grundstufe“.</p>
<p>Hatte mich im Nachhinein zunächst erstaunt, dass Sie aus meiner Mailadresse bzw. meinem Namen genügend Rückschlüsse ziehen konnten, dass Sie meine Adresse für den Postversand fanden, finde ich es nun umso befremdlicher, dass Ihnen dann nicht möglich war, auch aufgrund meines Alters eine Vorauswahl der Materialien des Infopakets zu treffen.<br />
Mangels eigener Kind hätte ich das Faltblatt „Für die Kleinsten“ und das vorig genannte Schreiben unmittelbar entsorgen können und selbst wenn mich die Aufführung des Theaterstückes „Von dem Flötchen, das zaubern kann“ interessiert hätte, für welche ein Handzettel warb, hätte ich nur erfahren, dass ich die Vorführung verpasst hätte, da sie am 8. November stattgefunden hatte.<br />
Nach einigem Suchen fand ich schließlich in der Gebührenordnung aktuelle Preise und auf einem Zettel Kontaktdaten des Ansprechpartners für Gesangsunterricht; diese Daten habe ich mir notiert um Herrn Mehring anzuschreiben. Diese Auskunft hätten Sie mit einer dreizeiligen Mail ebenso umfassend geben können und nebenbei unnötige Ausgaben durch eine adäquate Reaktion vermieden.</p>
<p>Hiermit übersende ich Ihnen Ihre mir gesandten Unterlagen zur sinnvollen Wiederverwertung, Archivierung oder fachgerechten Entsorgung und verbleibe<br />
mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Dogma Pillenknick
</p></blockquote>
<p>Mal sehen, was jetzt kommt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Milchstraßengeschichten, perspektivisch.</title>
		<link>http://www.dogma-pillenknick.de/2009/11/30/milchstrasengeschichten-perspektivisch/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 13:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>pillenknick</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[[ˈlyːrɪk]]]></category>

		<category><![CDATA[fanum]]></category>

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		<category><![CDATA[frau sehnsucht]]></category>

		<category><![CDATA[Median]]></category>

		<category><![CDATA[Milchstraße]]></category>

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		<category><![CDATA[tod]]></category>

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		<description><![CDATA[unter der nächtenen Kathedrale
tanzt
das knochige Frauenzimmer mit dem Mädchen
Tango.
Median, freudenlos, starrt trübe
in den Tee, sieht Nachtmahrsfetzen
wabern, wo der ferne
Buttermond süßt.
Frau Sehnsucht greift
milde lächelnd seine
Hand, er schlürft und schlurft,
ein Xylophon
schlägt klappernd Takt und Melodie.
Aurora kommt
in ihrem zwitschernden Kleid und
sieht Frau Sehnsucht
plaudern, Paleiko erzählend
von neuen Traumesreisen.
Stein um Bein erwarte ich
vergebens den nächsten Schlag,
wie wohl mir ist,
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>unter der nächtenen Kathedrale<br />
tanzt<br />
das knochige Frauenzimmer mit dem Mädchen<br />
Tango.<br />
Median, freudenlos, starrt trübe<br />
in den Tee, sieht Nachtmahrsfetzen<br />
wabern, wo der ferne<br />
Buttermond süßt.<br />
Frau Sehnsucht greift<br />
milde lächelnd seine<br />
Hand, er schlürft und schlurft,<br />
ein Xylophon<br />
schlägt klappernd Takt und Melodie.</p>
<p>Aurora kommt<br />
in ihrem zwitschernden Kleid und<br />
sieht Frau Sehnsucht<br />
plaudern, Paleiko erzählend<br />
von neuen Traumesreisen.</p>
<p>Stein um Bein erwarte ich<br />
vergebens den nächsten Schlag,<br />
wie wohl mir ist,</p>
]]></content:encoded>
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