#projekt52 - 06. fernweh oder: strange things happened to polly pocket
nää, watn tach: übernächtigt aufstehen, brötchenschmier-komitee, layout- und fotogrundlagen und dann noch bahnfahrt. über allem schwebte das schwert der drohenden umsetzung des nunmehr letztwöchigen projekt52-themas: fernweh. aber von vorn:
montachmorgen … dat war mein erster gedanke, als gestern um halb acht – morgens! - genosse wecker mich aus dem viel zu kurzen schlaf riss … da denkste dir „die woche üba bin ich wach, schlafen tu ich sonntachs“ - und dann dat. wie auch immer, meine nächste erinnerung ist die, dass ich brötchenschmierend hinter ner theke steh, auf ner veranstaltung namens basisforum. basisforum is grünsprech für „wir laden zwei delegierte pro basisgruppe und alle, die wo kommen wollen ein sich mit uns zu treffen, über ihre parteiarbeit im ort zu sprechen und bissken methoden für parteiarbeit und auch sonz ihm lehm nützlichet zu lernen“; gedenfalls saß ich nach der fress- und sprechpause in workshop üba grafik und gedöns, wat faktisch rund drei stunden folien zu grundlegenden grundlagen bedeutete – well: toll gemacht und übazeugend präsentiert vonne verena selbach (sie is besser als ihre webvisitenkarte vermuten lässt). da der ganze kram in wanne stattfand, hätt ich mich einfach zwanzich minuten innen bus setzen können und wär gehng sechs abends heime jewesen. stattdessen habbichmich mit n paar anderen innen zuch gesetzt und bin faktisch nach aachen gefahren (danke nomma für dat gespräch unterwegs). in aachen: aussteigen, boah, geil, schnee … runter, geld ziehen, schneesturm um fackelleuchter ablichten, kaffee holen, hoch aufs gleis, fotto machen, innen zuch setzen, zurück- halt! ein fotto noch, et dogma im halbdunkel (ergo: n fotto von mich, wo ihr sehen könnt – dat wird nich mehr vorkommen, ich versprechs!), mit kaffee am hals.
zum thema gab et bei sari nochn zitat vom michel tournier: „es gibt zwei sorten von menschen, die einen, die bleiben, wo sie geboren sind, und die anderen, die fort müssen.“ ich sach „nee!“ und präsentier hiermit meine interpretation (üch hatte erst an wat viel aufwändigeret gedacht, aba dazu hatt ich nur die tasse, aba nich den espresso). dazu nur ein wort aus meinem munde:
„mein heimweh reicht / bis zum nächsten kaffee.“
(und damit dürfter mich auch zitiern)
nachtrach: dat issat erste bild, wo ich mich an die arbeit mit ebenen gewagt hab (transparenzen habbich vorher schomma benutzt), faktisch habbich auf dogma avec café n bild von vorm öcher hauptbannof genommen, frisch von gestern abend, andeutung von schneesturm quasi. in diesem sinne bitte ich um konstruktive kritik! merci.
ps: der titel tut nix zur sache

