Dez
21
2009
1

Immer noch nicht twittersüchtig

Ich hatte ja neulich bekundet, dass ich nicht twittersüchtig sei, bloß um einen tollen Wandkalender - bzw. drei, so stand es im Druckerei Blog - zu erhalten und dann, nach dem 8. Dezember, als alle Wettbewerbstore geschlossen waren, schaute ich mal wieder dort vorbei und erfuhr, dass ich mich jetzt auch noch selbst melden sollte, um die Kalender zu bekommen. Aber was tut man nicht alles für einen tollen Kalender?

Ich meldete mich also und bestellte dann über den dortigen Shop die drei Kalender für lau. Am Samstag kam dann endlich die heiß ersehnte Post an und statt irgendwie eines handlichen Röllchens oder so steht da ne riesige Toblerone vor mir, nen knappen Meter hoch und knapp drei Kilo schwer. “Die Blogger dürfen sich dabei noch auf ein besonderes Geschenk freuen”, hatte es geheißen und das fand ich dann auch: zehn scheckkartengroße Jahreskalender mit Twittermotiv und - sehr treffend - dem Fail Whale darauf.

Warum treffend? Weil ich statt der versprochenen drei Wandkalender ganze zwölf Exemplare bekam! Wenn das mal nicht ein unternehmerischer Fail ist, dann weiß ich auch nicht … bei 630 Bloggern mal eben 630×12 statt 630×3 … sind ja nur 5670 Exemplare mehr. Kost ja nix. Mal gucken, ob da noch ne Rechnung kommt. Wenn ja, dann wird reklamiert.

PS: Anscheinend bin ich nicht die einzige, die mit Kalendern überschwemmt wurde, sagen zumindest die ganzen Kommentare unter dem Artikel im Druckerei Blog - und electru verlost seine Kalender weiter und auch Low-Brainer mag nich nicht beklagen. Ich sag’ mal nix.

Written by pillenknick in: [gəˈlaːbɐ], pro-fanum | Schlagworte: , , , ,
Jul
08
2009
2

sometimes …

… I really hate the öffentlicher Personennahverkehr (kurz: ÖPNV; verständlich: Bus und Bahn). Da lebt man schon in einer Region, die immer als Metropole anerkannt werden will - und dann merkt man an den kleinen Dingen, dass es mit Metropole noch nicht so weit her ist.

Da war man lustig Wörter auf die Uni am Kreiden (oder so, jedenfalls ist an der Uni Duisburg-Essen derzeit Wahlsession; StuPa und Senat werden gewählt und die grüne Hochschulegruppe hat, da noch viel zu jung, kaum etwas machen können, weswegen man letztlich kreidete) und fuhr zurück, kommt um 1.01 Uhr in Wanne am Hauptbahnhof an - um festzustellen, dass nix mehr geht. Klarer Fall von Sackgasse. Der letzte Bus nach Herne fuhr um kurz nach Mitternacht, der letzte Bus, der mich gen Bett gebracht hätte, sogar ne Stunde eher - und die Bahn fährt auch nicht mehr.

Unter der Woche zwischen Mitternacht und vier Uhr ist ganz Herne vom Rest der Welt abgekoppelt. Klingt doof, ist aber so. Wer den Begriff “Kirchturmdenken” geprägt hat, muss im Ruhrgebiet gewesen sein. Fünf Millionen Menschen auf einem Haufen und spätestens um Mitternacht kocht jeder in seinem Sud. Und da ist Herne noch richtig gut dran, damit, dass der Betriebsschluss erst kurz nach Mitternacht ist.

Jedenfalls stand ich also um kurz nach Eins am Wanner Hauptbahnhof, quatschte und jammerte noch ein wenig und machte mich dann gegen Viertel nach auf den Weg.
Und jetzt bin ich daheim. Okay, ich hab schon ne Kleinigkeit gegessen, ich hab mir zur Freude des Ankommens ein Schlückchen Wein gegönnt und danach ne Flasche Apfelschorle geköpft. Aber die von @pattimaus prognostizierten neunzig Minuten hab ich dann doch gebraucht.

Aber wehe, ich werde nachher um halb Acht geweckt. Wer auch immer es sein wird - es gibt Schläge! (möge es nur der Wecker sein)
Und gezz: ab in die Heia.

Powered by WordPress. Theme: TheBuckmaker.