Okt
29
2008
2

suchend, nicht findend

seht es als reaktion auf diesen beitrag (warum muss alles immer so unheimlich inkompatibel sein?).

Ich bin Teil des Lebens und schwinde dahin, [...]

that’s it, that’s life, tel aviv, wie ein weiser kunstlehrer einst zu sagen pflegte.

wobei: ganz so kommt das ja auch nicht hin, eigentlich sind wir ja teil des lebens, weil wir schwinden, wir leben, weil wir schwinden, weil wir uns wandeln, vom entstehen über das wachsen, reifen, faulen und verrotten. … ich komm mir gerade so vor wie ein kohleflöz tief unter dem deckgebirge. aber nehmen wir es doch einmal auseinander.

am anfang war NICHT das wort. und das nicht-wort war NICHT “mistikack.” es folgte auch NICHT einem nicht-inneren nicht-wunsch nach mehr “zackbum”. es kam, wie es kommen konnte, aber nicht musste; bedingte kausalität im rahmen des großen globalen zufalls, der ohne prädestination auskommt (womit wir in aller verschwurbelter kürze uns ein atheistisch-naturwissenschaftliches weltbild aus dem hut gezaubert haben). … irgendwann später kam dann der mensch und es wurden mehr menschen und zwei menschen trafen sich, trieben das alte rein-raus-spiel (oder auch nicht, die medizin ist da seit anbeginn der zeit sehr weit fortgeschritten) und nur wenig später beschlossen zwei zellen in einer aufzugehen und sich von dort ausgehend zu vervielfältigen und zu spezialisieren. das ergebnis bist du. ja, du, du, du und sonst keiner. (mehr…)

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