Mär
18
2009
6

#projekt52 - 11. küchenkultur

fast food

fast food

Okay, okay … Thema Nummer Zehn fehlt noch (da bin ich noch am Basteln) - aber da ich mit der Nummer Elf ausnahmsweise mal wieder in time bin, will ich euch mein Motiv nicht vorenthalten. Ich hab mir - jetzt, wo ich mein Bild fertig habe - mal die bisherigen Eingänge bei Sari angeschaut und stelle ein Spannungsfeld zwischen Mobiliar/Ausstattung auf der einen und Zutaten/Gerichte auf der anderen Seite fest - und mittendrin: Kaffee. Jede Menge Kaffee. Find ich persönlich gut, wollte ich aber nicht machen. Nur Möbel oder Accessoires zeigen, fand ich ebenso öde wie auf die Nahrung zu gehen und hab mich für ein Mittelding mit einem kleinen, offensichtlichen und um mehrere Ecken gedachten Kontrast entschieden - gleichwohl die bisher zu sehenden Bilder zeigen, dass auch daraus ganz viele tolle Sachen entstehen können, die ich abartig toll und an-die-Wand-pinnenswert finde - aber eben nicht selbst fotografieren könnte/wollte. In einem kurzen Satz: Hier seht ihr Beispiele für den heutigen Schnell-Schnell-immerhin-nicht-Mikrowelle-Fastfood-selfmade-Fraß - und da zähle ich Senseo als die Verkörperung der Pervertierung der Synonymität von Kaffee und Freiheit dazu - und mittendrin eine mehr oder weniger alte, aber nicht ganz so lieblos behandelte Geige als Symbol für Hochkultur, was auch immer das sein mag. Wohl bekomm’s.

Ein kleiner Nachtrag: ich konnte mich zwischen zwei Versionen partout nicht entscheiden, tendierte minimalst zu einer der beiden und fragte mal höflichst bei Twitter um ein Meinungsbild. Ich bekam drei Antworten, von Frau Chikatze (dereinst nahm ich an ihrer Blogwichtelaktion teil), Dominik und Beliar, zu dem ich noch durch die Leitung klettern muss, um ihn dankbarst zu herzen, weil ich beinah vergessen hatte, ihm zu danken. Für die Rückmeldungen möchte ich mich nochmal herzlichst bedanken - auch wenn es mich kein bisschen weiter gebracht hat, da meine Stimme dann zum Unentschieden führte. … Letztlich habe ich mich dann auf mein Gefühl verlassen und mich gegen mein Gefühl entschieden. Alle Klarheiten beseitigt? Wunderbar.

Feb
16
2009
2

#projekt52 - 06. fernweh oder: strange things happened to polly pocket

home

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nää, watn tach: übernächtigt aufstehen, brötchenschmier-komitee, layout- und fotogrundlagen und dann noch bahnfahrt. über allem schwebte das schwert der drohenden umsetzung des nunmehr letztwöchigen projekt52-themas: fernweh. aber von vorn:

montachmorgen … dat war mein erster gedanke, als gestern um halb acht – morgens! - genosse wecker mich aus dem viel zu kurzen schlaf riss … da denkste dir „die woche üba bin ich wach, schlafen tu ich sonntachs“ - und dann dat. wie auch immer, meine nächste erinnerung ist die, dass ich brötchenschmierend hinter ner theke steh, auf ner veranstaltung namens basisforum. basisforum is grünsprech für „wir laden zwei delegierte pro basisgruppe und alle, die wo kommen wollen ein sich mit uns zu treffen, über ihre parteiarbeit im ort zu sprechen und bissken methoden für parteiarbeit und auch sonz ihm lehm nützlichet zu lernen“; gedenfalls saß ich nach der fress- und sprechpause in workshop üba grafik und gedöns, wat faktisch rund drei stunden folien zu grundlegenden grundlagen bedeutete – well: toll gemacht und übazeugend präsentiert vonne verena selbach (sie is besser als ihre webvisitenkarte vermuten lässt). da der ganze kram in wanne stattfand, hätt ich mich einfach zwanzich minuten innen bus setzen können und wär gehng sechs abends heime jewesen. stattdessen habbichmich mit n paar anderen innen zuch gesetzt und bin faktisch nach aachen gefahren (danke nomma für dat gespräch unterwegs). in aachen: aussteigen, boah, geil, schnee … runter, geld ziehen, schneesturm um fackelleuchter ablichten, kaffee holen, hoch aufs gleis, fotto machen, innen zuch setzen, zurück- halt! ein fotto noch, et dogma im halbdunkel (ergo: n fotto von mich, wo ihr sehen könnt – dat wird nich mehr vorkommen, ich versprechs!), mit kaffee am hals.

zum thema gab et bei sari nochn zitat vom michel tournier: „es gibt zwei sorten von menschen, die einen, die bleiben, wo sie geboren sind, und die anderen, die fort müssen.“ ich sach „nee!“ und präsentier hiermit meine interpretation (üch hatte erst an wat viel aufwändigeret gedacht, aba dazu hatt ich nur die tasse, aba nich den espresso). dazu nur ein wort aus meinem munde:

„mein heimweh reicht / bis zum nächsten kaffee.“

(und damit dürfter mich auch zitiern)

nachtrach: dat issat erste bild, wo ich mich an die arbeit mit ebenen gewagt hab (transparenzen habbich vorher schomma benutzt), faktisch habbich auf dogma avec café n bild von vorm öcher hauptbannof genommen, frisch von gestern abend, andeutung von schneesturm quasi. in diesem sinne bitte ich um konstruktive kritik! merci.

ps: der titel tut nix zur sache ;-)

Okt
31
2008
0

vorlesungs-blogging, teil 1

muss auch ma sein, wa?

hab hier grad nen guten, frischen, heißen, schwarzen kaffee, prof. grunow schreibt lesbar wie eh und je, das mikro fällt bisweilen aus und laptops sind scheinbar nicht nur für mitschriften gut.
salü,

dogMA

Written by pillenknick in: [gəˈlaːbɐ], pro-fanum | Schlagworte: , , ,
Sep
09
2008
2

kaffeetante?!

einen herzlichen dank an den herrn hans-georg, weil er den tollen test entdeckt hat, denn am 26. september ist tag des kaffees (war mir irgendwie neu, shame on me).

nur das ergebnis finde ich irgendwie unpassend.

Der milde Milchkaffeeschlürfer

Kaffee ist für Sie mehr als ein Getränk, es ist ein liebevoll gepflegtes Ritual!

Die Zeit und Muße, die sie in die Zubereitung verschiedener Variationen stecken, zeugt von echter Leidenschaft.

Prädikat: ein genussvoller Liebhaber

ich mag keinen milchkaffee!

Written by pillenknick in: [gəˈlaːbɐ], [pʀiˈvaːt], pro-fanum | Schlagworte: , , , ,
Sep
02
2008
0

dogmatisch reisen für anfänger. tag 2 - dienstag, 26.08.2008

dienstag: morgens, halb neun in wien … genauer: 8.35 uhr, pünktliche (!) ankunft an wien westbahnhof nach einer leicht geknautschten nacht. was bisher geschah: wir wachten gegen halb sechs irgendwo im doch recht hügeligen alpenösterreich auf und konnten seither nimmer einschlafen. warum auch schlafen? die hügelige landschaft in blauviolettem morgendunst ist doch atemberaubend, erst recht, wenn die farben dann durch rot, orange und gelb ins taghellblaue changieren. … also dann, in wien angekommen stellt sich die erste beobachtung ein: die baustelle war hier vor zwei jahren nicht. und wir scheinen es auf dieser reise so mit den baustellen zu haben. … der westbahnhof ist - ich sage nur projekt hauptbahnhof - mitten in umbaumaßnahmen, ausgänge sind geschlossen, sperrholzplatten und bauzäune blockieren wege und ausblicke. … als erstes gilt es sanitäre anlagen zu finden, ein wenig reinlichkeit muss ja sein, und zum glück gibt es die auch. die tarife - am eingang zu den herrentoiletten zu lesen - sind günstig: pissoir 0,30 €, schüssel 0,50 €, dusche 3,00 €. zu kloschüsseln und tarifen morgen mehr. nach der generalreinigung wird das gepäck entsorgt bzw. eingelagert - bei zwei euronen am tag kann man sich das auch mal leisten. … erst danach geht es raus aus dem bahnhof und rein in den tag. (mehr…)

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