Jan
21
2009
3

hausarbeiten in absurdistan

schlaflosigkeit, gereiztheit, mangelnde motivation … worauf deutet das hin? rrrüchtüch: hausarbeit (im sinne von wissenschaftliche arbeit oder auch facharbeit)! zum glück is die fertig und mittlerweile auch wieder daheim bei mami (nach lektüre und bewertung durch den dozenten), aba nu. die steht gedenfalls am ende dieses beitrags; falls jemand wirklich etwas über das verhältnis zwischen bloggern und journalisten lesen möchte, bitteschön.

der herr obama is also gezz präsedent vonne usa - schön für ihn. … nää, einxlich wollt ich auf ganz was anderes hinaus, nämlich auf dieses: willkommen bei meinem ersten absoluten und ausschließlich als gelaber gemeinten nonsensbeitrag, der einfach mal dieses und jenes anreißen wird. (mehr…)

Nov
25
2008
0

little brother (update!)

eine gesellschaft, erschreckend nah an der realität: san francisco im sonnigen kalifornien (welch vorurteil), marcus yallow, 17 jahre, wie jeder schüler mittels kameras überwacht, mit schulcomputern, die primär ihre nutzer ausspionieren sollen, aber längst gehackt wurden, ist mit seinen freunden zur falschen zeit am falschen ort: terroristen sprengen die bay bridge und als der erste rauch sich verzogen hat, findet er sich in einem geheimen lager - guantamo lässt grüßen - des heimatschutzministeriums wieder. nach der preisgabe seiner privatsphäre darf er zwar gehen, muss diese episode der rechtlosigkeit aber allen verschweigen.
als reaktion auf seine erfahrungen mit der abschaffung der bürgerrechte im zuge der terrorismusbekämpfung, greift er mit der zeit zu maßnahmen des zivilen ungehorsams, sabotiert die überwachungsmechanismen und findet dabei viele verbündete, die - ebenso wie er - mittels gehackter xboxen anonym im internet sind. die maßnahmen des heimatschutzministeriums werden immer totalitärer, der widerstand wird stärker und auch bekämpft, irgendwann sind auch spione der regierung im xnet, dem netz, das zwischen den xboxen geknüpft wurde und versuchen, den widerstand auf allen wegen zu vernichten, menschen können ja einfach verschwinden … (mehr…)

Nov
11
2008
1

warum obama nicht bundeskanzler werden kann

zehn thesen, warum sich barack obamas erfolg nicht einfach so kopieren lässt. die ursprünglichen zehn steilen thesen stammen von sebastian gievert. um aber nicht überall einschränkungen machen zu müssen, wie es sebastian reichel tut, habe ich ein wenig eigene gedanken eingebaut, gekürzt, umformuliert und auch einfach zitiert.

  1. das internet wird als medium der nerver und nerds erlebt.
  2. die pluralistische medienlandschaft lässt die botschaften der politiker bei den bürgern ankommen. die bedeutung des internets an der medienlandschaft wird unterschätzt.
  3. wahlkampf wird überwiegend von parteimitgliedern und via parteienfinanzierung getragen, ist um einiges billiger als in den usa.
  4. fernsehen und rundfunk müssen wahlwerbung unentgeltlich ausstrahlen, internetwahlkampf kostet geld, das lieber in plakate und stände investiert wird, die auch wenig internetaffine (v.a. ältere) bürger erreichen.
  5. ehrenamt in deutschland findet in unkoordinierten lokalen gruppen statt, weswegen sich selten personen außerhalb der parteien für einen parteienkandidaten engagieren.
  6. die parteistrukturen in der führungsebene entstammen einer zeit ohne internet und müssen noch durchbrochen werden.
  7. der datenschutz verbietet die weitergabe persönlicher daten unentschiedener wähler zur wahlwerbung.
  8. “die parteien in deutschland können auf ihren mitmach-seiten für jede unkontrollierte äußerung oder falsche tatsachenbehauptung dritter haftbar gemacht werden – und können sicher sein, dass irgendjemand es auch versuchen wird.”
  9. “wen sie wählen wollen, verraten deutsche ungern öffentlich. deshalb unterstützen deutsche wähler ihre partei oder ihren kandidaten selten für alle sichtbar im web. graswurzel-engagement hat es daher schwerer.”
  10. in den usa gibt es mit dem präsidenten einen sündenbock, in deutschland nur „die da oben“. „die da oben“ sind regierung und opposition, die wahl ist eine zwischen zwei übeln.

in diesem sinne: ran an die diskussion, wie man das ändern könnte. wie könnte ein obama bundeskanzler werden - oder wollen wir das gar nicht?

Nov
05
2008
3

yes, he can … reaktionen auf reaktionen in der blogosphäre.

so sehen es die berechnungen bei msnbc (cnn bietet leider keine widgets an). aber: was hat das jetzt alles zu sagen?

  1. barack obama wird aller voraussicht nach am 20. januar 2009 zum 44. präsidenten der vereinigten staaten von amerika gewählt werden und somit der erste afroamerikanische president of the united states of america sein.
  2. die mehrheit im senat geht an die demokraten, wenn auch nicht so deutlich wie gewünscht (das quorum liegt bei 52 stimmen).
  3. auch im house of representatives liegt die stimmenmehrheit bei den demokraten.

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Nov
05
2008
0

election day live-blogging, 10

YES, HE CAN - probably.

noch ist nicht alles ausgezählt, noch ist nichts sicher. kalifornien hat bisher nur die erste hochrechnung abgegeben.

aber DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT.

Written by pillenknick in: [gəˈlaːbɐ], [poli'tɪk], pro-fanum | Schlagworte: , , , , , , ,

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